SHANTI

SHANTI

M | GEB. 2020

GRÖßE // GEWICHT

CA. 50 CM // CA. 20 KG


STANDORT

KARDZHALI (BULGARIEN)

Flagge_edited.png

✔️ GECHIPT
✔️ GEIMPFT
✔️ ENTWURMT
✔️ EU HEIMTIERAUSWEIS
✔️ TEST AUF MMK
✔️ KASTRIERT

Website_Meine-Geschichte.png

Hunde wie Shanti sind der Grund warum wir Tierschutz machen. Warum wir unsere Köpfe immer wieder mit Geschichten wie seiner quälen und uns immer wieder die Frage stellen - WARUM? Shanti war bereits in der Obhut einer unserer Tierschützerinnen. Er wurde bei ihr kastriert (ein sehr wichtiges Thema, um die Population der Straßenhunde einzudämmen) und anschließend wieder in sein „Revier“ gebracht.

An dieser Stelle zur Erklärung - unser Hauptziel ist es nicht, alle Hunde wahllos nach Deutschland zu vermitteln, sondern vor allem das Problem an der Wurzel zu packen. Also werden die Straßenhunde von uns versorgt und regelmäßig gefüttert. Wir richten feste Futterstellen für die Hunde ein, wodurch wir einen Überblick über die Anzahl und den Zustand der Hunde bekommen. So können wir Hunde die noch nicht kastriert sind, fangen und anschließend, wenn sie nicht gefährdet oder gesundheitlich in Not sind wieder an ihren Fundort zurückbringen. So war es eben auch bei Shanti. Allerdings sollte für diesen jungen Kerl alles anders kommen als sonst.


Laut Anwohnern hat Shanti wohl begonnen Passanten anzubellen - er tat ihnen nichts, er bellte einfach nur. Für Einige war das wohl bereits zu viel (auch ein Grund warum wir versuchen unsere Futterstellen möglichst außerhalb einzurichten, um die Hunde von potenziellen Gefahrenquellen (MENSCHEN!) fern zu halten).

Da Shanti sich nicht wie viele andere Straßenhunde unsichtbar machte und den Menschen aus dem Weg ging wurde er kurzer Hand von den Anwohnern aus der Stadt geschafft. Wenn es, das Einzige wäre, das die Menschen mit den Hunden dort machen, wären wir ja froh, denn meistens werden sie einfach vergiftet oder gleich getötet. Allerdings wurde Shanti nicht nur aus der Stadt „entfernt“. Man schnitt ihm den Bauch mit einem Messer auf, in der Hoffnung er würde seinen Verletzungen erlegen. Zum Glück sind unsere Tierschützer vor Ort so aufmerksam und kennen ihre Straßenrudel ganz genau. Das Verschwinden von Shanti blieb nicht lange unbemerkt und sich machten sich auf die Suche nach ihm. Nach drei langen Tagen fanden sie Shanti ca. 20km außerhalb des Dorfes in dem er sonst Zuhause war – seine Wunde am Bauch war riesig.


Unsere Tierschützer vor Ort zögerten keine Sekunde und brachten Shanti zum Tierarzt. So konnte er zum Glück gleich versorgt und gerettet werden. Seine Wunde ist gut verheilt. Allerdings wollen wir Shanti keiner Gefahr mehr aussetzen und können ihn nicht zurück ins Dorf bringen. Er soll nun die Chance auf Sicherheit bekommen, weshalb wir ein liebevolles Zuhause in Deutschland für ihn suchen.

Fremden gegenüber zeigt sich Shanti erstmal schüchtern und unsicher. Wenn er jedoch merkt, dass von seinem Gegenüber keine Gefahr ausgeht, ist das Eis schnell gebrochen.

Mit Artgenossen ist Shanti gut verträglich weshalb wir uns auch vorstellen könnten ihn zu einem souveränen Ersthund zu vermitteln, der ihm zum Start mit rettender Pfote zur Seite steht und etwas Sicherheit bietet – dies ist jedoch keine Voraussetzung. Wir wünschen uns für Shanti ein eher ruhiges Zuhause in dem er die Möglichkeit bekommt erstmal anzukommen und Vertrauen zu fassen. Nach einer entsprechenden Eingewöhnungszeit wird er sicher zu einem tollen Begleiter werden, der gerne mit seinen Menschen die Welt erkundet.


Du hast noch ein Körbchen frei? Dann melde dich!

Shanti sucht auch noch Paten für seine Erstversorgung! Das sind nur einmalig 40€ Spende, schreib dem Fellheldenteam gerne eine Nachricht!

Alle unsere Hunde sind Familienhunde! Alle Hunde die wir retten, sollen in ein wundervolles liebevolles Zuhause kommen! Sie werden nach einer positiven Vorkontrolle mit einem Schutzvertrag und einer Schutzgebühr von 390€ abgegeben.